Thema - Arbeitsrecht

Erste Gedanken zur neuen Pflicht zur Begründung von Kündigungen

Mag. Moritz Lindner / Mag. Dominik Prankl

Mit der Umsetzung der Work-Life-Balance-RL1 (in der Folge: WLB-RL) fanden jüngst neue Motivkündigungstatbestände Eingang in die österreichische Arbeitsrechtsordnung. Die neuen Tatbestände werden - aufgrund unionsrechtlicher Vorgaben - vom Recht des Arbeitnehmers flankiert, bereits außerprozessual eine schriftliche Begründung für die Kündigung verlangen zu können. Der vorliegende Beitrag wirft die Frage nach der rechtlichen Bedeutung und den Rechtsfolgen der Missachtung der Begründungspflicht auf. Die Verfasser erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit; sie wollen primär durch das Einschlagen erster "Pflöcke" die Diskussion anregen.

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Artikel-Nr.
ARD 6884/4/2024

31.01.2024
Heft 6884/2024
Autor/in
Moritz Lindner

Mag. Moritz Lindner ist Jurist/­Abteilungsleiter bei der PremiQaMed Holding GmbH.

Dominik Prankl

Mag. Dominik Prankl ist Partner der Rosenauer Prankl Barrett Rechtsanwälte OG in Wien.