Rechtsprechung / Steuerrecht

Abzugsfähigkeit des Jusstudiums einer Hauptschullehrerin

Bearbeiterin: Birgit Bleyer

EStG: § 16 Abs 1 Z 10

Absolviert eine Hauptschullehrerin ein Studium der Rechtswissenschaften, "um einen höheren Dienst im Schulwesen zu erlangen", so kann die Berücksichtigung der Aufwendungen für das Studium als Werbungskosten daher nicht deswegen versagt werden, weil kein Nachweis erbracht worden sei, dass das Studium zeitnah zu einer beruflichen Verwendung geführt habe. Die steuerliche Abzugsfähigkeit einer mit der konkreten Absicht auf künftige Einnahmenerzielung betriebenen Umschulungsmaßnahme hängt nicht davon ab, ob es dem Steuerpflichtigen nach Abschluss der Umschulung tatsächlich gelingt, im angestrebten Beruf Fuß zu fassen.

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Artikel-Nr.
ARD 6579/18/2017

21.12.2017
Heft 6579/2017