Themen-Special

Altersteilzeit: mit oder ohne 20%-Regel?

Christian Artner

Die abgabenrechtliche Konsequenz des heftig diskutierten VwGH-Erkenntnisses (VwGH 21. 9. 2016, 2013/13/0102) ist, dass die vom Dienstgeber bei einer Altersteilzeitvereinbarung übernommenen Dienstnehmeranteile zur Sozialversicherung von der Gehaltslücke (= "Differenzbeitragsgrundlage"*) einen lohnnebenkostenerhöhenden lohnwerten Vorteil aus dem Dienstverhältnis darstellen.

Hiezu vertraten einige Fachleute die nachvollziehbare Ansicht, dass die sogenannte "20%-Regelung" (§ 53 Abs 1 ASVG) die VwGH-bedingte Lohnnebenkostenerhöhung einschränkt.

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Artikel-Nr.
PVP 2017/37

26.04.2017
Heft 4/2017
Autor/in
Christian Artner

Christian Artner ist Mitarbeiter in der Österreichischen Gesundheitskasse (Versicherungsabteilung der Landesstelle Niederösterreich) und als Sozialversicherungsprüfer im Prüfdienst Lohnabgaben und Beiträge (PLAB) beschäftigt. Er ist als WIFI Trainer (Lehrgang Personalverrechnung), Vortragender und Fachautor tätig.