Wirtschaftsrecht / Judikatur / Schuldrecht

Anlegerschaden - kein Mitverschulden

Bearbeiterinnen: Sabine Kriwanek / Barbara Tuma

ABGB: §§ 1295, 1299, 1304

Grundsätzlich muss ein Anleger nicht damit rechnen, dass die Unterlagen in wesentlichen Punkten von den mündlichen Zusicherungen des Beraters abweichen. In der Lehre wird in diesem Zusammenhang häufig darauf verwiesen, dass sich der Anleger ja gerade deswegen von einem Fachmann beraten lässt, weil er selbst keine ausreichende Sachkenntnis hat. Nur wenn dem Geschädigten die Fehlerhaftigkeit der Beratung oder die unzureichende Sachkenntnis des Beraters aufgrund eindeutiger Hinweise oder wegen seines eigenen Wissensstandes auffallen hätte müssen, könne eine Sorglosigkeit in eigener Angelegenheit angenommen werden.

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Artikel-Nr.
RdW 2018/63

19.02.2018
Heft 2/2018