Wirtschaftsrecht / Judikatur / Schuldrecht

Anlegerschaden - Verjährung hinausschiebende Beschwichtigung

Bearbeiterinnen: Sabine Kriwanek / Barbara Tuma

ABGB: §§ 1295, 1299, 1489

Im vorliegenden Fall der Vermittlung von zehn fondsgebundenen Lebensversicherungen (im Jahr 2000) versicherte der Bekl (Versicherungsmakler und Vermögensberater) der Kl (und ihrem Gatten) anlässlich einer umfassenden Besprechung am 23. 6. 2004, dass erst im zweiten, spätestens im dritten Drittel des Veranlagungszeitraums "sich alles ‚positiv‘ darstellen und berechnen werde". In einer (auch) an die Kl gerichteten E-Mail vom 9. 10. 2008 hielt der Bekl ausdrücklich fest, dass man in "stark schwankenden Märkten" immer gut beraten sei, seine ursprüngliche "auf Basis rationaler Erwägungen gewählte Anlagestrategie unbeirrt weiter zu verfolgen". Es empfehle sich daher dringend, nicht in Panik zu geraten. Nach wie vor gelte: "Langfristig orientierte Anleger erzielen am Ende eine attraktive Rendite mit ihren Investments!"

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Artikel-Nr.
RdW 2018/65

19.02.2018
Heft 2/2018