Wirtschaftsrecht / Judikatur / Gesellschaftsrecht

Auflösung einer ARGE

Bearbeiterinnen: Sabine Kriwanek / Barbara Tuma

ABGB: §§ 914 f

Die Vorgehensweise der Streitteile, entsprechend dem ARGE-Vertrag sämtliche Geschäftsfälle abzuwickeln und danach eine allgemein akzeptierte Schlussbilanz aufzustellen, kann aufgrund der vorliegenden Umstände vertretbar dahin gehend gewertet werden, dass dadurch nicht nur die Gesellschaft aufgelöst, sondern auch allenfalls noch vorhandenes gemeinschaftliches Vermögen damit ohne weitere Ausgleichsansprüche als aufgeteilt angesehen werden sollte: Die Bewertung der Aktiva und Passiva in der Schlussbilanz der ARGE blieb unbeeinsprucht und war gem § 7.5 des ARGE-Vertrags als bindend festgestellt anzusehen. Zudem wurden vor Erstellung der Schlussbilanz alle nennenswerten laufenden Projekte abgeschlossen, Gewährleistungsfristen abgewartet, sämtliche Bauvorhaben ordentlich abgerechnet und die Konten der GesBR bei den Banken auf null gestellt und aufgelöst.

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Artikel-Nr.
RdW 2017/503

31.10.2017
Heft 10/2017