Rechtsprechung / Erbrecht

Bekräftigung des letzten Willens bei einer fremdhändigen letztwilligen Verfügung

Bearbeiter: Wolfgang Kolmasch

ABGB: § 579 idF vor ErbRÄG 2015

Die Gültigkeit einer fremdhändigen letztwilligen Verfügung setzt gem § 579 ABGB idF vor ErbRÄG 2015 (≈ § 579 ABGB nF) ua voraus, dass der Erblasser die Verfügung vor den Zeugen ausdrücklich als letzten Willen bekräftigt hat ("nuncupatio"). Dass der Erblasser die Urkunde, die einen Bekräftigungstext enthält, vor den Zeugen vorlesen lässt und sie danach eigenhändig unterfertigt, reicht nicht aus.

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Artikel-Nr.
Zak 2018/51

31.01.2018
Heft 2/2018