Gesellschafts- und Steuerrecht / Bilanzsteuerrecht

Bewertung der Rückstellung für drohende Verluste aus Absatzgeschäften

Romuald Bertl / Klaus Hirschler

Übersteigen die Herstellungskosten den voraussichtlichen Verkaufspreis eines Auftrages, ist eine entsprechende Rückstellung zu bilden. Die Höhe der Rückstellung hängt vom Umfang der berücksichtigten Kosten (variable und fixe) ab.

Ein Unternehmer veräußert zum Fixpreis von 100 einen Vermögensgegenstand, wobei die Übergabe für den 31.3.x1 vereinbart ist. Zum Bilanzstichtag 31.12.x0 betragen die Anschaffungskosten der Rohstoffe für den zu veräußernden Vermögensgegenstand 40, die voraussichtlichen Kosten für deren Verarbeitung sowie die anteiligen Verwaltungs- und Vertriebskosten betragen zu Teilkosten bewertet 55, zu Vollkosten bewertet 75.

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Artikel-Nr.
RWZ 2004/64

20.09.2004
Heft 9/2004
Autor/in
Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.