Buchhaltung und Bilanzierung

Bewertung von Verbindlichkeiten

Romuald Bertl / Klaus Hirschler

Ein Unternehmen erwirbt Mitte 1995 eine Produktionsanlage im Wert von 10 Mio. US-Dollar ohne Fremdwährungskurssicherung (maßgeblicher Kurs 10,80). Zum Bilanzstichtag 1995 ist die Verbindlichkeit noch in voller Höhe offen (Kurs am Bilanzstichtag 11,00). Zum Bilanzstichtag 1996 beträgt der Kurs für die noch zur Hälfte offene Verbindlichkeit 10,70. Fraglich ist, ob der höhere Verbindlichkeitsbetrag aus 1995 in der Bilanz 1996 beibehalten werden darf.

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Artikel-Nr.
RWZ 1997, 46

20.02.1997
Heft 2/1997
Autor/in
Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Unternehmensrechnung und Revision, an der Wirtschaftsuniversität Wien. Autor zahlreicher Fachpublikationen.