Rechtsprechung / Steuerrecht

BFG: Augenlaseroperation zwecks Aufnahme in den Polizeidienst - keine Werbungskosten

Bearbeiterin: Birgit Bleyer

EStG: § 16 Abs 1, § 20, § 34

Aufwendungen für eine Augenlaseroperation stellen keine Werbungskosten dar, da eine nicht nur geringfügige Fehlsichtigkeit (hier: -1,75 Dioptrien) naturgemäß nicht nahezu ausschließlich im beruflichen Bereich zum Tragen kommt. Dem Umstand, dass die Augenoperation vom Dienstgeber - als sachlich gerechtfertigte Voraussetzung für die Aufnahme in den Polizeidienst - vorgegeben wurde, kommt dabei keine steuerrechtliche Bedeutung zu.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ARD 6554/19/2017

29.06.2017
Heft 6554/2017