Rechtsprechung / Steuerrecht

BFG: Kosten der doppelten Haushaltsführung bei Dienstfreistellung

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

EStG: § 16, § 20

Ist ein Dienstnehmer für die restliche Dauer des Dienstverhältnisses vom Dienst freigestellt, jedoch mit der grundsätzlichen Möglichkeit, noch zu weiteren Arbeitsleistungen herangezogen zu werden, und hat er überdies bereits während der Dienstfreistellung begonnen, sich bei Unternehmen im geografischen Umkreis seiner bisherigen Arbeitsstelle zu bewerben, ist die Verlegung oder Aufgabe des Zweitwohnsitzes am bisherigen Beschäftigungsort aus beruflichen Gründen vor Ende der Dienstfreistellung nicht zumutbar. Somit sind die geltend gemachten Kosten für doppelte Haushaltsführung zumindest für die Zeit der Dienstfreistellung steuerlich anzuerkennen.

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Artikel-Nr.
ARD 6556/17/2017

13.07.2017
Heft 6556/2017