Rechtsprechung / Steuerrecht

BFG: Sachbezug für die (behauptete) Privatnutzung eines Firmen-Pkw

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

EStG: § 15

Sachbezugswerteverordnung: § 4

Die (theoretische) Möglichkeit der Benützung eines arbeitgebereigenen Kraftfahrzeuges für private Fahrten allein reicht nicht aus, einen Sachbezug anzusetzen. § 4 der Sachbezugswerteverordnung kann nur so verstanden werden, das der Ansatz eines Sachbezugs voraussetzt, dass nach der Lebenserfahrung aufgrund des Gesamtbildes der Verhältnisse anzunehmen sein muss, dass ein Arbeitnehmer die Möglichkeit - wenn auch fallweise - nützt. Ob im Einzelfall eine solche Sachverhaltskonstellation vorliegt, ist eine Tatfrage und sind Feststellungen darüber zu treffen, warum davon ausgegangen werden kann, dass (auch) Privatfahrten mit dem arbeitgebereigenen Kraftfahrzeug unternommen worden sind (vgl VwGH 7. 8. 2001, 97/14/0175, ARD 5274/63/2002).

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Artikel-Nr.
ARD 6595/13/2018

19.04.2018
Heft 6595/2018