Rechtsprechung / Steuerrecht

BFG: Vermutung der Privatnutzung eines Firmen-Kfz durch angestellte Ehefrau des Hauptgesellschafters

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

EStG: § 15

Ist die Ehefrau des Geschäftsführers und Mehrheitsgesellschafters einer GmbH in der Gesellschaft als Dienstnehmerin tätig und ebenso an der GmbH beteiligt und kann kein Nachweis darüber erbracht werden, dass die Ehegattin keine Privatfahrten mit dem der GmbH zugehörigen Pkw durchgeführt hat, kann der Finanzbehörde nicht entgegengetreten werden, wenn sie für die Dienstnehmerin einen Sachbezug angesetzt hat. Daran ändert auch nichts, dass zwischen dem Geschäftsführer und seiner Ehefrau ein mündlich ausgesprochenes Verbot der privaten Benützung des Firmen-Kfz bestand, da in Anbetracht des persönlichen Naheverhältnisses und der Beteiligung der Ehefrau am Unternehmen nicht von einem ernst gemeinten Verbot auszugehen ist.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ARD 6575/13/2017

23.11.2017
Heft 6575/2017