Artikelrundschau / April 2018 - Teil 2 / Körperschaftsteuer, Umgründungssteuerrecht, Privatstiftungen, Vereine

Brauchen wir eine KöSt-Begünstigung für nicht ausgeschüttete Gewinne? (Kirchmayr/Achatz, taxlex 4/2018, S. 97)

MMag. Maria Gold-Tajalli / Mag. Franz Proksch

Kapitalgesellschaften unterliegen als eigene Steuersubjekte der KöSt. Es werde daher auf zwei Ebenen besteuert: neben der Kapitalgesellschaft, die der KöSt (25 %) unterliegt, sei auch die Besteuerung auf Ebene der Gesellschafter zu berücksichtigen. Natürliche Personen unterliegen in Bezug auf Ausschüttungen und Veräußerungsgewinne einer KESt (seit der Steuerreform 2015 27,5 %), der Endbesteuerungswirkung zukomme. Das System orientiere sich am System der doppelten Halbsatzbesteuerung, damit die Steuerbelastung aus KöSt und der Einkommensteuer (KESt) in etwa der "normalen" Einkommensteuerbelastung entspreche. Das Grundsystem begünstige bereits nicht ausgeschüttete Gewinne, weil diese "nur" der KöSt und - bis zu deren Ausschüttung - keiner weiteren KESt-Belastung unterliegen würden.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ÖStZ 2018/493

08.08.2018
Heft 12/2018