Gesellschafts- und Steuerrecht

Der Maßgeblichkeitsgrundsatz für die Gewinnermittlung rechnungslegungspflichtiger Unternehmer - Irrt der VwGH?

Werner Wiesner / Klaus Hirschler

(Zur Zuschreibung gemäß § 6 Z 13 EStG)

Der Beitrag behandelt anhand der Entscheidung des VwGH vom 22. 4. 2009, 2007/15/0074, die Voraussetzungen für die Zuschreibung nach § 208 Abs 1 UGB bzw § 6 Z 13 EStG.

Der VwGH hat mit E 22. 4. 2009, 2007/15/0074, die Beschwerde des Finanzamtes gegen die Entscheidung des UFS abgewiesen. Dem Rechtsstreit lag zugrunde, dass die ursprünglich zu 74 % an der P2-GmbH beteiligte P1-GmbH im Jahre 1988 die restlichen 26 % um 3,76 Mio S gekauft hatte. Unter Heranziehung dieses Kaufpreises wurde im Jahresabschluss der P1-GmbH für das Jahr 1987 die 74 %ige Beteiligung um einen Betrag von rd 5,3 Mio S teilwertberichtigt. Im Jahr 1988 erfolgte eine weitere Teilwertberichtigung in Höhe des von der Tochtergesellschaft in diesem Jahr erzielten Jahresverlustes von 12,8 Mio S.

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Artikel-Nr.
RWZ 2009/50

29.06.2009
Heft 6/2009
Autor/in
Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Werner Wiesner

Hon.-Prof. MR Dr. Werner Wiesner leitete die Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen; Honorarprofessor an der Wirtschaftsuniversität, lehrt Umgründungssteuerrecht.