Aus dem Alltag eines Personalchefs

Die 3-tägige Respirofrist: Verspätet und dennoch rechtzeitig bezahlte Lohnabgaben

Birgit Kronberger, MBA / Mag. Rainer Kraft

Werden Lohnabgaben nicht pünktlich zum vorgesehenen Fälligkeitsdatum entrichtet, kann dies für den Dienstgeber nachteilige Folgen haben (bspw können Säumniszuschläge und/oder Verzugszinsen anfallen).

Die einschlägigen Gesetzesbestimmungen enthalten allerdings eine Toleranzfrist (Respirofrist) von 3 Tagen: Langt der geschuldete Abgabenbetrag noch innerhalb der 3-tägigen Respirofrist am Bankkonto der Abgabenbehörde ein, bleibt die Verspätung ohne Rechtsfolgen.

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Artikel-Nr.
PVP 2017/59

25.07.2017
Heft 7/2017
Autor/in
Birgit Kronberger

Birgit Kronberger, MBA (Studium Personalmanagement) ist diplomierte Personalverrechnerin und Beraterin für Arbeits-, Sozialversicherungs- und Lohnsteuerrecht. Neben ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin der Kraft & Kronberger Fachpublikationen GmbH ist sie Mitarbeiterin der Vienna CityTax Steuerberater GmbH, Mitglied der Prüfungskommission für Arbeitsrecht am WIFI Wien, Lektorin an der FH Wien und freiberufliche Fachredakteurin.

Rainer Kraft

Mag. Rainer Kraft ist Jurist und Rechtskonsulent (ua der AUDITREU Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.), spezialisiert auf Arbeitsrecht, Sozialversicherung und Lohnabgaben; Redakteur und Mitgründer der PVP; Fachbuchautor; Vortragender an der Akademie für Recht, Steuern und Wirtschaft (ARS), an der BMD-Akademie und am WIFI; Dozent an der Fachhochschule Wien; Vorsitzender der Prüfungskommission für Arbeitsrecht am WIFI Wien.