Buchhaltung und Bilanzierung

Die bilanzielle Behandlung einer Pachtanlagenerneuerungsverpflichtung

Romuald Bertl / Klaus Hirschler

Ein Unternehmer überträgt mit Wirkung 1. 1. 1998 das Umlaufvermögen sowie das Finanzanlagevermögen seines Einzelunternehmens auf eine ihm gehörende GmbH. Nicht ins zivilrechtliche Eigentum der GmbH übertragen werden die Maschinen; diese werden vielmehr an die GmbH verpachtet, wobei die GmbH verpflichtet ist, für die Instandhaltung der Maschinen zu sorgen und sie bei Beendigung des Pachtverhältnisses in dem zu Pachtbeginn befindlichen Zustand unter Berücksichtigung des technischen und wirtschaftlichen Fortschritts zurückzustellen. Für den Verpächter endet durch die Verpachtung weder seine handels- noch seine steuerrechtliche Kaufmannseigenschaft.

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Artikel-Nr.
RWZ 1998, 336

20.11.1998
Heft 11/1998
Autor/in
Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.