Rechnungswesen

Die Wesentlichkeit im unternehmensrechtlichen Lagebericht und Konzernlagebericht

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl / MMag. Hans-Georg Panzirsch

Der österreichische Gesetzgeber weist der Wesentlichkeit in §§ 243 und 267 UGB, welche den unternehmensrechtlichen Lagebericht und Konzernlagebericht normieren, eine auf den ersten Blick untergeordnete Rolle zu. Dies wird dadurch verstärkt, dass in der Praxis die Wesentlichkeit vor allem mit der Abschlussprüfung in Verbindung gebracht wird. Der vorliegende Beitrag greift dieses Spannungsfeld auf und betrachtet insbesondere die Prognose- und Nachtragsberichterstattung. Tatsächlich ist die Wesentlichkeit ein zentrales Kriterium im Lagebericht und Konzernlagebericht und muss von jedem Ersteller beachtet werden. Ziel dieses Beitrags ist neben einer umfassenden Darstellung der Wesentlichkeit im Lagebericht und Konzernlagebericht vor allem die Ableitung eines Mindestinhalts hinsichtlich der Berichterstattungspflicht im Lagebericht und Konzernlagebericht.

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Artikel-Nr.
RWZ 2010/63

24.09.2010
Heft 9/2010
Autor/in
Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.