Rechtsprechung / Sozialversicherungsrecht

Einkünfte als geringfügig beschäftigter Gesellschafter: Anspruch auf vorzeitige Alterspension?

Bearbeiterin: Bettina Sabara

ASVG: § 253b Abs 1 Z 4

Wird ein Minderheitsgesellschafter einer GmbH (hier: Beteiligung zu 24,59 %), dem kein wesentlicher Einfluss auf die Beschlussfassung der GmbH und somit die Gestaltung seines eigenen Einkommens zukommt, für die GmbH als geringfügig beschäftigter Arbeitnehmer tätig, so stellt ein seitens der GmbH erzielter Gewinn - unabhängig davon, ob er ausgeschüttet wird oder nicht - kein "pensionsschädliches" Erwerbseinkommen dar, das zum geringfügigen Entgelt hinzuzurechnen ist. Es kommt daher zu keiner Überschreitung der Geringfügigkeitsgrenze, was dem Anspruch des Versicherten auf eine vorzeitige Alterspension bei langer Versicherungsdauer (bzw einer Korridorpension) entgegenstehen würde.

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Artikel-Nr.
ARD 6554/17/2017

29.06.2017
Heft 6554/2017