Rechtsprechung / Steuerrecht

Entgeltlicher Verzicht auf eine Option zum Erwerb eines Geschäftsanteils - Steuerpflicht

Bearbeiterin: Birgit Bleyer

EStG: § 29 Z 3

Wird eine Option zum Erwerb eines Geschäftsanteils an einer GmbH mittels Notariatsvertrag eingeräumt und zur Absicherung ein Belastungs- und Veräußerungsverbot vereinbart, wird jedoch der Geschäftsanteil (ohne Zustimmung des Optionsberechtigten) sodann an einen Dritten übertragen und an den Optionsberechtigten deswegen (im Zuge einer außergerichtlichen Beilegung des Streits) ein Betrag iHv € 40.000,- für die nachträgliche Zustimmung zur Übertragung des Geschäftsanteils gezahlt, so unterliegt dieser Betrag der Steuerpflicht nach § 29 Z 3 EStG ("Einkünfte aus Leistungen"). Es liegt nämlich auch der nachträglichen Zustimmung eine Aufgabe eines Veräußerungsverbotes zugrunde.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
ARD 6583/13/2018

25.01.2018
Heft 6583/2018