Gesellschafts- und Steuerrecht

Ergänzende Anmerkungen zur Einlagenbewertung bei rückwirkenden Umgründungen

Michaela Christiner / Werner Wiesner

Die Regelung des § 202 UGB ist Anlass, die Neubewertung nach Abs 1 mit einer Umgründung in Verbindung zu bringen und die Rechtswirkungen zu verproben.

Wenn wir den Sachverhalt richtig verstehen, will eine Mutter-Kapitalgesellschaft (Wj = Kj) ihren Betrieb auf ihre 100%-Tochter (Wj = Kj) zum 30. 6. 01 zur Aufnahme abspalten. In der Zeit zwischen 1. 7. und 31. 12. 01 drohen Verluste infolge von Wertberichtigungen. Die Frage ist, ob im Falle des Ansatzes des Vermögens zum Spaltungsbeschlusstag 30. 12. 01 mit dem (niederen) beizulegenden Wert bei der Tochter zum 31. 12. 01 der Verlustausweis unterdrückt wird.

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Artikel-Nr.
RWZ 2009/11

25.02.2009
Heft 2/2009
Autor/in
Werner Wiesner

Hon.-Prof. MR Dr. Werner Wiesner leitete die Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen; Honorarprofessor an der Wirtschaftsuniversität, lehrt Umgründungssteuerrecht.

Michaela Christiner
Mag. Michaela Christiner ist Wirtschaftsprüferin und Steuerberaterin sowie Partnerin der AUSTIN I BFP Tax Steuerberatungs GmbH in Graz. Außerdem ist sie Präsidentin der Landesstelle Steiermark der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.