Rechtsprechung / Steuerrecht

EU-Kartellbuße: Strafverteidigungskosten abzugsfähig

Bearbeiterinnen: Birgit Bleyer / Barbara Tuma

KStG: § 7 Abs 2, § 12 Abs 1 Z 4

EStG: § 4 Abs 4, § 20 Abs 1 Z 5

UStG: § 12

Wird von der Europäischen Kommission über eine Kapitalgesellschaft eine Geldbuße für die Teilnahme an einem Kartell verhängt, können die Rechts- und Beratungskosten iZm dem Kartellverfahren von der Kapitalgesellschaft als Betriebsausgaben und die Umsatzsteuer gemäß den diesbezüglichen Eingangsrechnungen als Vorsteuer abgezogen werden. Der vorsätzliche Beschluss eines Unternehmens auf Kartellbildung zielt nämlich auf Umsatz- und Gewinnmaximierung ab und liegt somit im ausschließlichen betrieblichen Interesse.

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Artikel-Nr.
ARD 6597/15/2018

04.05.2018
Heft 6597/2018