Gesellschafts- und Steuerrecht

Europarechtlich bedingte grenzüberschreitende Verlustverwertung bei Kapitalgesellschaften?

Klaus Hirschler

Anhand des Urteils desEuGH vom18.11.1999Rs C-200/98, wird der Frage nachgegangen, wie weit es europarechtlich möglich ist, Verluste einer ausländischen Tochtergesellschaft im Inland steuerlich zu verwerten.

Der EuGH hat im Urteil vom 18.11.1999, Rs C-200/98 (X AB; Y AB), in folgendem Sachverhalt einen Verstoß gegen die Niederlassungsfreiheit ( Art 43, 48 EGV) gesehen: Die in Schweden ansässige X AB ist mehrheitlich unmittelbar an der ebenfalls in Schweden ansässigen Y AB beteiligt. Die restlichen Anteile an der Y AB halten zu gleichen Teilen eine niederländische und eine deutsche Kapitalgesellschaft, die jeweils 100%ige Tochtergesellschaften der X AB sind.

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Artikel-Nr.
RWZ 2000/33

20.04.2000
Heft 4/2000
Autor/in
Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.