Arbeitsrecht / Judikatur / Allgemeines Arbeitsrecht

Fälschung eines Dienstzeugnisses - Entlassung

Bearbeiterin: Bettina Sabara

AngG: § 27 Z 1

Wurde ein AN ua wegen Leasingbetrugs, Kreditkartenmissbrauchs und Fälschung eines Dienstzeugnisses entlassen, kann er sich nicht damit rechtfertigen, dass es sich bei der Fälschung des Dienstzeugnisses um eine mit dem Arbeitsverhältnis nicht im Zusammenhang stehende Vortat handle, betrifft das Fälschen des Dienstzeugnisses doch vielmehr den Beginn des Dienstverhältnisses. Es mangelt auch nicht etwa an der Erheblichkeit der inkriminierten Vorgangsweise für die Begründung des Dienstverhältnisses, wenn der AN nicht eingestellt worden wäre, wenn dem AG bekannt gewesen wäre, dass er es mit einem Urkundenfälscher zu tun hat.

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Artikel-Nr.
RdW 2018/151

19.03.2018
Heft 3/2018