Gesellschafts- und Steuerrecht / Bilanzsteuerrecht

Fremdwährungsverbindlichkeit - Bewertung und Bewertungsstetigkeit

Romuald Bertl / Klaus Hirschler

Der Beitrag geht der Frage nach, wie Fremdwährungsverbindlichkeiten zu bilanzieren sind und welche Auswirkungen ein allfälliges Bewertungswahlrecht auf die Bilanzierung in Folgejahren hat.

Ein Unternehmer erwirbt im Jahr 2009 einen Vermögensgegenstand um 1.000.000 USD gegen eine im Jahr 2012 endfällige Verbindlichkeit. Im Jahresabschluss 2009 kommt es aufgrund von Kursverlusten zu einer Erhöhung der Euro-Fremdwährungsverbindlichkeit. Im Jahr 2010 kommt es zu einer Kursverbesserung, sodass eine Verminderung der Euro-Fremdwährungsverbindlichkeit bilanzierbar wäre.

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Artikel-Nr.
RWZ 2010/77

24.11.2010
Heft 11/2010
Autor/in
Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.

Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.