Rechtsprechung / Schuldrecht

Informationspflicht bei Vertragsabschluss über Websites

Bearbeiter: Wolfgang Kolmasch

FAGG: § 8 Abs 1

Zusätzlich zur Informationspflicht bei Fernabsatzverträgen nach § 7 FAGG muss der Unternehmer dem Verbraucher bei Vertragsabschlüssen über Websites gem § 8 Abs 1 FAGG unmittelbar vor Abgabe der Vertragserklärung klar und in hervorgehobener Weise bestimmte Informationen (ua über die wesentlichen Eigenschaften der Ware und den Gesamtpreis) erteilen. Der Zweck liegt darin, den Verbraucher vor seinem letzten Bestellschritt nochmals komprimiert auf die Eckpunkte hinzuweisen. Bezüglich der Wareneigenschaften darf die Information daher weder zu ausführlich noch zu kurz ausfallen. Anzuführen sind neben der Produktbezeichnung auch die wichtigsten Eigenschaften, bei einem Möbelstück etwa Material und Abmessungen. Eine Abbildung der Ware kann zur Darstellung bestimmter Eigenschaften (etwa der Farbe) eingesetzt werden, reicht alleine aber nicht aus.

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Artikel-Nr.
Zak 2018/122

06.03.2018
Heft 4/2018