Rechnungswesen / Internationaler Rundblick

Internationaler Rundblick

Alexander Schiebel / Gisela Nagy

AFRAC befürwortet das Konzept des Nutzungsrechtansatzes beim Leasingnehmer, kritisiert jedoch vielfach die vom IASB vorgeschlagene Bewertung. Insb sollen nur vertraglich unvermeidbare Zahlungen/Leasingzeiten die Bewertung der Leasingbestände bestimmen; bedingte Zahlungen oder Optionen sollen unberücksichtigt bleiben. AFRAC lehnt die dichotome Bilanzierung beim Leasinggeber ab: Diese Bilanzierung soll die bereits im IAS 17 existierenden Abgrenzungsfragen fortführen und insb konzeptionell im Widerspruch zum Nutzungsrechtansatz des Leasingnehmers stehen. AFRAC spricht sich für die alleinige Anwendung des Ausbuchungsansatzes beim Leasinggeber aus.

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Artikel-Nr.
RWZ 2011/8

26.01.2011
Heft 1/2011
Autor/in
Alexander Schiebel
Priv.-Doz. Dr. Alexander Schiebel ist Leiter der Abteilung „Betriebswirtschaft und Bilanzierungsberatung“ im Österreichischen Raiffeisenverband, Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Mitglied des AFRAC und des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der KSW.

Publikationen: Eiter/Schiebel in Hirschler (Hrsg), Bilanzrecht, 2. Auflage (2019), § 201 Der Grundsatz der Einzelbewertung zum Abschlusstichtag; Schiebel/Trost in Laurer/Schütz/Kammel/Ratka (Hrsg), Bankwesengesetz (BWG), 19. Lfg. Jänner 2017, Art 36-41 CRR; Schiebel, „Pull to Par“-Effekte und Hedge-Effizienz, RWZ 2015, 39.
Gisela Nagy

Mag. Gisela Nagy, Wirtschaftsprüferin, ist kooptiertes Mitglied des Vorstandes des Instituts Österreichischer Wirtschaftsprüfer, FEE Council Mitglied.