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Jahressteuergesetz 2018 in Begutachtung: Highlights aus Sicht der Unternehmensbesteuerung

Mag. Christoph Schlager

Nicht zum ersten Mal ist in einem Regierungsprogramm ein "Jahressteuergesetz" statt mehrerer Abgabenänderungsgesetze pro Jahr vorgesehen. Der Titel des am 9. 4. 2018 zur Begutachtung versendeten Gesetzesentwurfes lässt aber hoffen, dass nun tatsächlich die wesentlichen steuerlichen Änderungen des Jahres 2018 in diesem Paket erfolgen. 1 Die Umsetzung von Bestimmungen der Anti-BEPS-Richtlinie (Hinzurechnungsbesteuerung, Missbrauch, Wegzug) sowie eines Teiles der Vorgaben des Regierungsprogrammes (insb Ruling und Horizontal Monitoring) machen das Jahressteuergesetz 2018 (JStG 2018) besonders relevant für Unternehmen. Diese für die Praxis wesentlichen Änderungen sollen im Folgenden kurz vorgestellt werden. Daneben enthält der Begutachtungsentwurf des JStG 2018 noch eine Reihe weiterer zukunftsweisender Maßnahmen, wie insb die Ermöglichung von SEPA-Lastschriften, ein vereinfachtes, elektronisches Verfahren zum Nachweis der Körperbehinderung in der motorbezogenen Versicherungssteuer oder die umsatzsteuerliche Umsetzung des E-Commerce-Pakets.

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Artikel-Nr.
RWZ 2018/25

27.04.2018
Heft 4/2018
Autor/in
Christoph Schlager

Mag. Christoph Schlager leitet seit Jänner 2013 die steuerpolitische Abteilung des Bundesministeriums für Finanzen, davor war er stellvertretender Leiter in der Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im BMF. Weiters Lektorentätigkeit am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU Wien und im Postgraduate Center der Universität Wien.