Rechtsprechung / Sozialversicherungsrecht

Keine Schwerarbeit durch regelmäßige 24-Stunden-Schichten

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

Schwerarbeitsverordnung: § 1 Abs 1 Z 1

Verrichtet ein Dienstnehmer seine Arbeit in 24-Stunden-Schichten, die jeweils um 6:30 Uhr morgens beginnen und bis 6:30 Uhr am nächsten Tag dauern, ist die Tätigkeit trotz regelmäßiger Nachtarbeit nicht als Schwerarbeit iSd § 1 Abs 1 Z 1 der Schwerarbeitsverordnung zu qualifizieren. Schwerarbeit liegt nur bei Ausübung unregelmäßiger Nachtarbeit im Sinn dieser Bestimmung vor, wofür der Wechsel einzelner Tagesdienste und Nachtdienste erforderlich ist. Eine 24-Stunden-Schicht kann auch nicht gedanklich unterbrochen werden, sodass es auch nicht maßgeblich ist, dass Nachtarbeit und Tagesarbeit innerhalb einer 24-Stunden-Schicht abwechseln.

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Artikel-Nr.
ARD 6588/11/2018

01.03.2018
Heft 6588/2018