Rechtsprechung / Arbeitsrecht

Krankheit unterbricht auch angeordneten Zeitausgleich nicht

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

NSchG-Nov 1992: Art V § 3 Abs 1

NÖ LBG: § 76

Erkrankungen während des Verbrauchs von Zeitausgleich haben keine Auswirkungen auf das Arbeitsverhältnis, es besteht daher kein Anspruch auf Entgeltfortzahlung und die Gutstunden werden trotz Erkrankung verbraucht. Dies gilt nicht nur für einen vereinbarten Zeitausgleich, sondern auch, wenn der Arbeitnehmer während eines - zulässigerweise - einseitig vom Arbeitgeber angeordneten Zeitausgleichs oder während des Abbaus von Zeitguthaben bei Nachtschwerarbeit erkrankt oder verunfallt. Auch in diesen Fällen besteht für den Arbeitnehmer während des Zeitausgleichs keine Arbeitspflicht, sodass eine Dienstverhinderung durch Krankheit oder Unfall nicht bestehen kann.

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Artikel-Nr.
ARD 6597/5/2018

04.05.2018
Heft 6597/2018