Rechtsprechung / Arbeitsrecht

Mangelndes Verschulden an Verletzung der Nachweispflicht im Krankenstand

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

EFZG § 4 Abs 4

1. Dem Gesetz nach hat die ärztliche Krankenstandsbestätigung an den Arbeitgeber zwar "Beginn, voraussichtliche Dauer und Ursache der Arbeitsunfähigkeit" zu beinhalten. Da dem Gesetzgeber aber nicht zu unterstellen ist, faktisch Unmögliches zu verlangen, muss die voraussichtliche Dauer der Arbeitsunfähigkeit nur dann angegeben werden, wenn eine entsprechende Prognose aus medizinischer Sicht möglich ist; ist dies nicht der Fall, ist (nur) über das Datum der nächsten Kontrolluntersuchung zu informieren.

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Artikel-Nr.
ARD 6604/9/2018

28.06.2018
Heft 6604/2018