Gesellschafts- und Steuerrecht

Neues zu Zinsschranke und Umgründungen: Die Zinsvortrags-Übergangsverordnung

Dr. Michael Schilcher / Dr. Elisabeth Titz / Dr. Alexandra Wild

Die kürzlich veröffentlichte Zinsvortrags-ÜbergangsV1 bildet eine Schnittstelle zwischen der Zinsschrankenregelung des § 12a KStG und Umgründungen. Die Verordnung regelt die Rahmenbedingungen für den Übergang eines bei der übertragenden Körperschaft bestehenden Zins- oder EBITDA-Vortrages, orientiert sich dabei an den für den Übergang von Verlustvorträgen geltenden Grundsätzen, sieht jedoch punktuell Modifikationen vor. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über diese sich aus der Verordnung ergebenden und für die Konzernbesteuerung relevanten Neuerungen.

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Artikel-Nr.
RWZ 2022/29

05.07.2022
Heft 6/2022
Autor/in
Michael Schilcher

Dr. Michael Schilcher ist Fachexperte für Stiftungsbesteuerung und internationale Konzernbesteuerung in der Sektion für Steuerpolitik und Steuerrecht im Bundesministerium für Finanzen sowie externer Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien. Zuvor war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht an der WU Wien, als Steuerberater in einer international tätigen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und als stellvertretender Leiter der Abteilung Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen tätig.

Elisabeth Titz

Dr. Elisabeth Titz ist stellvertretende Leiterin der Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen, Fachautorin sowie externe Lektorin an der WU Wien. Zuvor war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU Wien.

Alexandra Wild

Dr. Alexandra Wild ist Mitarbeiterin in der Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen und Lektorin am Postgraduate Center an der Universität Wien. Zuvor war sie Universitätsassistentin am Institut für Finanzrecht an der Universität Wien.