Rechtsprechung / Allgemeines Arbeitsrecht

Nutzung der Kanzleiinfrastruktur zum Üben - kein Dienstverhältnis

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

ABGB: § 1151

Wird einer Bewerberin für die Position einer Kanzleigehilfin von einer Rechtsanwältin gestattet, die Kanzleiinfrastruktur ohne jegliche zeitliche Verpflichtung zu nutzen, um ihre Fertigkeiten beim Abtippen von Tonbändern zu üben, wobei es ausdrücklich zu keiner Einschulung in die Kanzleitätigkeit kommen sollte, liegt höchstens ein Volontariat ohne Entgeltanspruch vor (wenn nicht überhaupt von keinem verbindlichen Rechtsverhältnis auszugehen ist). Daran ändert auch nichts, wenn die Bewerberin gelegentlich Tätigkeiten verrichtete, die über das eigene Üben hinausgingen (wie etwa die Vorbereitung des Besprechungszimmers, ein ausnahmsweises Servieren von Kaffee, die gelegentliche Unterstützung der Kanzleileiterin).

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Artikel-Nr.
ARD 6571/6/2017

27.10.2017
Heft 6571/2017