Rechnungswesen

Potenzielle Effekte des Conceptual Framework (2018) auf die Bewertung von Abschlussposten und die Ergebnisrechnung

Prof. Dr. Hanno Kirsch FH Westküste Heide / Holst

FH Westküste Heide/Holst

Am 29. 3. 2018 veröffentlichte der IASB das „Conceptual Framework for Financial Reporting“, welches das bisherige Conceptual Framework (2010) ersetzte. Wesentliche Neuerungen des Conceptual Framework (2018) betreffen die Änderung der Definitionsmerkmale von Vermögenswerten und Schulden, den Wegfall separater Ansatzkriterien für Vermögenswerte und Schulden, die erstmaligen konzeptionellen Überlegungen zur Ausbuchung von Vermögenswerten und Schulden, zur Auswahl des geeignetsten Bewertungsmaßstabs für die Bewertung von Abschlussposten und zur Abgrenzung von Periodenergebnis und sonstigem Gesamtergebnis. Im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen die miteinander zusammenhängenden Themen der Bewertung von Abschlussposten und die Abbildung von Bewertungsergebnissen in der Ergebnisrechnung. Auf Basis der Kriterien des Conceptual Framework (2018) zur Auswahl des geeignetsten Bewertungsmaßstabs ist zumindest tendenziell von einer weiteren Zunahme der Bedeutung der aktuellen Wertmaßstäbe auszugehen. Weiterhin dürfte das sonstige Gesamtergebnis aus nie zu reklassifizierenden Posten sowohl zugunsten der unmittelbaren Erfassung von Erträgen und Aufwendungen im Periodenergebnis als auch zugunsten der Reklassifizierung in das Periodenergebnis an Bedeutung verlieren.

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Artikel-Nr.
RWZ 2018/49

08.08.2018
Heft 7-8/2018
Autor/in
Hanno Kirsch

Dr. Hanno Kirsch ist Präsident und Professor für Controllingorientierte Unternehmensrechnung und Internationale Rechnungslegung an der Fachhochschule Westküste, Heide/Holst, sowie an der Universität Flensburg (Zweitmitgliedschaft), und außerdem als Unternehmensberater bei Einführung von IFRS in deutschen Unternehmen tätig.

Publikationen (Auswahl):
Einführung in die internationale Rechnungslegung nach IFRS, 11. Aufl, Herne 2017; IFRS-Abschlussanalyse, Finanz- und erfolgswirtschaftliche Aspekte, 4. Aufl, Berlin 2017.