Thema

"Schlichte" Vollmacht und die vier Vertretungsmodelle des neuen Erwachsenenschutzrechts

Ass.-Prof. Dr. Renate Pletzer

Die "schlichte" Vollmacht und das 2. ErwSchG (Teil 2)

Der erste Teil des Beitrags ( Zak 2018/509, 267) beschäftigte sich mit der "Umwandlung" einer bestehenden Vollmacht in eine Vorsorgevollmacht gem § 260 S 2 ABGB. Der zweite Teil geht der Frage nach, welche Wirkungen einer "nicht umgewandelten", bei Verlust der Entscheidungsfähigkeit aber fortbestehenden schlichten Vollmacht 1 nach dem Eintritt des Vorsorgefalls nunmehr zukommen. Werden durch sie die Wahl eines Erwachsenenvertreters ( §§ 264 ff ABGB), die gesetzliche Erwachsenenvertretung ( §§ 268 ff ABGB) und die gerichtliche Bestellung eines Erwachsenenvertreters ( §§ 271 ff ABGB) ausgeschlossen? Wie verhält sich eine schlichte Vollmacht zu einer allenfalls auch bestehenden Vorsorgevollmacht? Und: Welcher Kontrolle unterliegt der (schlicht) Bevollmächtigte?

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Artikel-Nr.
Zak 2018/546

05.09.2018
Heft 15/2018
Autor/in
Renate Pletzer

Dr. Renate Pletzer ist Assistenzprofessorin am Fachbereich Privatrecht der Universität Salzburg (www.uni-salzburg.at/oep/pletzer)

Publikationen (Auswahl):
Doppelveräußerung und Forderungseingriff (2000); Kommentierung der §§ 957–982 ABGB in Schwimann/Neumayr, ABGB-TaKom4; Kommentierung der § 3, § 8 (gemeinsam mit H. Böhm), §§ 9, 10 MRG in Böhm/Pletzer/Spruzina/Stabentheiner, GeKo I (2018); Kommentierung der §§ 869–877, § 901 ABGB in Kletecka/Schauer, ABGB-ON1.02.