Wirtschaftsrecht / Judikatur / Gesellschaftsrecht

Stiller Gesellschafter einer GmbH & Co KG - Mindestverzinsung

Bearbeiterinnen: Sabine Kriwanek / Barbara Tuma

EKEG: § 10

GmbHG: §§ 82 f

UGB: § 187

Seit Inkrafttreten des EKEG kann jedenfalls nicht die Einlage jedes atypischen stillen Gesellschafters als Eigenkapital angesehen werden. Vielmehr zeigt § 10 Abs 2 EKEG, dass bloße Mitbestimmungsrechte, selbst wenn sie das Ausmaß der Mitbestimmungsrechte eines Kommanditisten übersteigen (arg "zumindest" in Z 1), noch nicht automatisch zur Qualifikation als Eigenkapitalersatz führen, sondern erst dann, wenn der Stille auch mit zumindest 25 % am Unternehmenswert beteiligt ist. Eine derartige Beteiligung ist lediglich dann nicht erforderlich, wenn der Stille einen beherrschenden Einfluss ausübt (Z 2). In allen diesen Fällen liegt überdies nach dem klaren Wortlaut des Gesetzes nicht Eigenkapital, sondern bloß Eigenkapitalersatz vor.

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Artikel-Nr.
RdW 2018/19

25.01.2018
Heft 1/2018