Rechtsprechung / Arbeitsrecht

Überhöhte Krankenstände als Kündigungsgrund - keine Sozialwidrigkeit

Bearbeiterin: Bettina Sabara

ArbVG: § 105 Abs 3 Z 2 lit a

War eine Arbeitnehmerin in einem Zeitraum von sieben Jahren durchschnittlich 42 % der möglichen Arbeitszeit durch Krankenstand oder Arztbesuche dienstverhindert und betrugen die Krankenstände, die nicht auf ein spezielles Grundleiden zurückzuführen sind, auch im letzten Jahr mehr als sieben Wochen, so liegt eine ungünstige Zukunftsprognose über die weitere Arbeitsfähigkeit der Arbeitnehmerin vor, sodass die Kündigung durch in ihrer Person gelegene Gründe begründet und daher nicht sozialwidrig ist.

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Artikel-Nr.
ARD 6547/9/2017

05.05.2017
Heft 6547/2017