Rechtsprechung / Arbeitsrecht

Umqualifizierung des Vertragsverhältnisses in GPLA auf Initiative des Dienstnehmers - Schadenersatz?

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

ABGB: § 1295 Abs 2

Hat ein auf Grundlage eines Werkvertrages Beschäftigter nach der Auflösung des Vertragsverhältnisses durch die Angabe gegenüber der Gebietskrankenkasse, dass in Wahrheit ein echtes Dienstverhältnis iSd § 4 Abs 2 ASVG vorgelegen sei, die Durchführung einer GPLA veranlasst, kann der Arbeitgeber die entstandenen Kosten für die anwaltliche Vertretung als Schadenersatz geltend machen, wenn der Beschäftigte rechtswidrig und schuldhaft falsche Angaben gegenüber der GKK gemacht hat.

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Artikel-Nr.
ARD 6551/9/2017

01.06.2017
Heft 6551/2017