Gesellschafts- und Steuerrecht / Judikatur Steuerrecht

Voraussetzung für die Einbringung des Betriebsgebäudes ohne Grund und Boden nach Art III UmgrStG

Werner Wiesner

Gebäude und Grund und Boden bilden ein einheitliches Wirtschaftsgut des Eigentümers. Soll ein Gebäude ohne Grund und Boden mittels eines Baurechtes Gegenstand der Einbringung sein, muss das Baurecht bis zum Abschluss des Einbringungsvertrages im Grundbuch eingetragen sein.

Der Revisionswerber betrieb bis zum 31. 12. 2004 ein aus zwei Teilbetrieben - einer Baumschule und einem Gartencenter - bestehendes protokolliertes Einzelunternehmen und ermittelte seinen Gewinn gem § 5 Abs 1 EStG. Mit Einbringungsvertrag vom 8. 3. 2005 brachte er den Teilbetrieb Gartencenter - unter Zurückbehaltung des Grund und Bodens - zum Stichtag 31. 12. 2004 gem Art III UmgrStG in die X GmbH ein. Den Gewinn der Baumschule nach der Einbringung ermittelte er ab 2005 gem § 4 Abs 3 EStG.

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Artikel-Nr.
RWZ 2017/58

26.09.2017
Heft 9/2017
Autor/in
Werner Wiesner

Hon.-Prof. MR Dr. Werner Wiesner leitete die Abteilung für Einkommen- und Körperschaftsteuer im Bundesministerium für Finanzen; Honorarprofessor an der Wirtschaftsuniversität, lehrt Umgründungssteuerrecht.