Rechtsprechung / Sozialversicherungsrecht

Vorläufige Versehrtenrente und Feststellungsbegehren

Bearbeiterin: Bettina Sabara

ASGG: § 65 Abs 2

Die AUVA gewährte der Klägerin nach einem Arbeitsunfall zunächst bis 31. 1. 2014 eine vorläufige Versehrtenrente von 20 vH der Vollrente und sprach aus, dass ab 1. 2. 2014 kein Anspruch auf Versehrtenrente besteht.

Gegen diesen Bescheid erhob die Klägerin Klage mit dem Begehren, ihr eine Versehrtenrente im gesetzlichen Ausmaß auch ab 1. 2. 2014 zuzusprechen. Nach Vorliegen des vom Erstgericht eingeholten medizinischen Sachverständigengutachtens, aus dem sich ab 1. 2. 2014 nur mehr eine unfallbedingte Minderung der Erwerbsfähigkeit von 5 vH ergab, modifizierte sie ihr Begehren in der letzten Streitverhandlung dahingehend, dass die unfallbedingten Verletzungsfolgen als Gesundheitsstörungen aufgrund des Arbeitsunfalls festgestellt würden. Ihr rechtliches Interesse an dieser Feststellung begründete die Klägerin damit, dass bei einem allfälligen weiteren Arbeitsunfall gemäß § 410 ASVG eine Gesamtrente zu bilden sei.

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Artikel-Nr.
ARD 6570/16/2017

19.10.2017
Heft 6570/2017