Rechnungswesen

Wertaufholung im Unternehmensrecht und Maßgeblichkeit gemäß § 6 Z 13 EStG - Geltung dem Grunde und der Höhe nach?

Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Gudrun Fritz-Schmied / Univ.-Prof. Mag. Dr. Sabine Kanduth-Kristen, LL.M.

Erfolgt unternehmensrechtlich eine Zuschreibung, ist diese dem Grunde nach auch steuerlich relevant. Fraglich ist allerdings das Verhältnis von unternehmensrechtlicher und steuerlicher Zuschreibung der Höhe nach. Der Beitrag geht dieser Frage nach und untermauert die Problemstellung durch Beispiele.

Gem § 208 Abs 1 UGB muss bei Wegfall der Gründe einer vorangegangenen außerplanmäßigen Abschreibung auf den gestiegenen Wert zugeschrieben werden.1 Die Zuschreibung ist betragsmäßig begrenzt, indem der eingetretene Wertanstieg die (ggf fortgeschriebenen)2 Anschaffungs- oder Herstellungskosten nicht überschreiten darf. Hinsichtlich der Beurteilung der Gründe für den Wertanstieg geht die hL3 uE zu Recht davon aus, dass diese nicht mit jenen der vorangegangenen außerplanmäßigen Abschreibung ident sein müssen.

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Artikel-Nr.
RWZ 2016/81

24.11.2016
Heft 11/2016
Autor/in
Gudrun Fritz-Schmied

Dr. Gudrun Fritz-Schmied ist ao. Universitätsprofessorin an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Finanzmanagement, Abteilung Finance und Accounting, wissenschaftliche Leiterin des Fachgebiets „Accounting and Auditing“, Mitglied des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und der Forschungsgruppe anwendungsorientierte Steuerlehre (FAST).

Sabine Kanduth-Kristen
Dr. Sabine Kanduth-Kristen ist Steuerberaterin und Universitätsprofessorin an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Finanzmanagement, Abteilung Betriebliches Finanz- und Steuerwesen, Mitglied des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer und der Forschungsgruppe anwendungsorientierte Steuerlehre (FAST).

Publikationen:
Jakom – EStG-Kommentar12 (2019; gemeinsam mit Marco Laudacher, Christian Lenneis, Ernst Marschner und Hermann Peyerl), Internationales Steuerrecht2 (2019), Bilanzposten-Kommentar (2017; Herausgeberschaft gemeinsam mit Gudrun Fritz-Schmied), Rechtsformgestaltung2 (2016; Herausgeberschaft gemeinsam mit Petra Hübner-Schwarzinger), Insolvenz und Steuern2 (2000; gemeinsam mit Herbert Kofler) sowie weitere Bücher und zahlreiche Aufsätze in Sammelbänden und Fachzeitschriften.