Gesellschafts- und Steuerrecht / Bilanzsteuerrecht

Werterhellung und Rückstellungsbildung

Romuald Bertl / Klaus Hirschler

Der Beitrag untersucht anhand eines konkreten Falles den Anwendungsbereich der Werterhellungstheorie.

Ein Unternehmer veräußert im Jahr 1998 ein Gebäude. Im Jahr 2000 werden derart gravierende, bereits zum Zeitpunkt der Übergabe des Gebäudes bestehende Mängel festgestellt, dass es zu einer Rückabwicklung des Kaufvertrages kommt. Die Mängel werden durch den Käufer Anfang 2000 entdeckt und noch vor der Jahresabschlusserstellung dem Verkäufer mitgeteilt. Fraglich ist, ob für diese Rückabwicklungsverpflichtung im Jahresabschluss 1999 eine Rückstellung anzusetzen ist.

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Artikel-Nr.
RWZ 2000/97

20.10.2000
Heft 10/2000
Autor/in
Klaus Hirschler

Univ.-Prof. MMag. Dr. Klaus Hirschler, StB, ist Professor am Institut für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen, Abteilung für Rechnungswesen, Steuern und Jahresabschlussprüfung an der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist Stellvertretender Vorsitzender des Fachsenats für Steuerrecht der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.