Rechnungswesen

Wirtschaftliches Eigentum und die Zurechnung von Forderungen beim Factoring

Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Eberhartinger, LLM / Dr. Stephanie Nathalie Novosel, MSc (WU)

Factoring-Verträge stellen für Unternehmen ein beliebtes Instrument zur Liquiditätsbeschaffung und Strukturbereinigung dar. Die Frage der Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums an der Forderung und damit einhergehend der Bilanzierung von Forderungsverkäufen nach UGB ist nicht endgültig geklärt. Aufbauend auf den unterschiedlichen Ansichten in der Literatur befasst sich dieser Beitrag mit der Frage der Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums von Forderungen bei Verbleib des Delkredererisikos beim Factorkunden. Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass der Verbleib (nur) des Risikos beim Forderungsverkäufer nicht ausreicht, wirtschaftliches Eigentum an der Forderung zu begründen, sondern vielmehr eine mögliche Rückstellungsbildung zur Folge hat. Die veräußerte Forderung ist beim Forderungsverkäufer daher nicht mehr auszuweisen.

Login


Passwort vergessen?

Noch keine Zugangsdaten? Gratis registrieren und 30 Tage testen.

Sie können das gesamte Portal 30 Tage testen und/oder Ihr Abo freischalten.

Extras wie Rechtsnews, Übersichten zu aktuellen Gesetzesvorhaben, EuGH Verfahren, Fristentabellen,…
Newsletter der aktuellen Zeitschriften-Inhaltsverzeichnisse
Der Zugriff auf alle Zeitschriften endet nach 30 Tagen automatisch
Artikel-Nr.
RWZ 2017/13

27.02.2017
Heft 2/2017
Autor/in
Eva Eberhartinger

Univ.-Prof. Mag. Dr. Eva Eberhartinger, LLM ist Leiterin der Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Stephanie Nathalie Novosel
Dr. Stephanie Nathalie Novosel, MSc ist WT-Berufsanwärterin bei der BDO Austria GmbH und Universitätsassistentin an der Wirtschaftsuniversität Wien, Abteilung für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre.