Rechtsprechung / Sozialversicherungsrecht

Witwenpension: Keine Berücksichtigung der anteiligen Sonderzahlungen bei der Berechnungsgrundlage

Bearbeiterin: Bettina Sabara

GSVG: § 145 Abs 1 Z 3

Das Ausmaß der Witwenpension ergibt sich aus einem Hundertsatz der Pension des Versicherten. Wenn der Versicherte im Zeitpunkt seines Todes Anspruch auf Erwerbsunfähigkeits-(Alters-)pension hatte, ohne nach dem Stichtag weitere Beitragszeiten der Pflichtversicherung erworben zu haben, gilt diese Pension als Pension, auf die dann der zwecks Berechnung der Witwenpension ermittelte Hundertsatz anzuwenden ist (§ 145 Abs 1 Z 3 GSVG). In den Begriff Pension im Sinne dieser Gesetzesbestimmung sind anteilige Sonderzahlungen nicht einzubeziehen. Es gilt das Stichtagsprinzip und es ist nicht vom Durchschnittseinkommen des verstorbenen Versicherten in den letzten zwei vollen Kalenderjahren vor seinem Tod auszugehen.

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Artikel-Nr.
ARD 6566/10/2017

21.09.2017
Heft 6566/2017