Rechtsprechung / Sozialversicherungsrecht

Wochengeld: Qualifikation einer "Prämie" als Sonderzahlung?

Bearbeiterin: Bettina Sabara

ASVG: § 49 Abs 2, § 162 Abs 3 und Abs 4; § 107 Abs 1

Bemisst sich die Höhe einer Prämie einer angestellten Gesellschafterin danach, dass ein bestimmter festgelegter Betrag durch die von allen Gesellschaftern im vorangegangenen Jahr zusammen geleisteten Anwesenheitsstunden dividiert wird und dann mit dem jeweiligen Stundenaufwand des jeweiligen Gesellschafters multipliziert wird, so kann die Höhe der "Prämie" - anders als bei Umsatzprovisionen - erst beurteilt werden, wenn der Arbeitseinsatz aller betroffenen Gesellschafter nach Ablauf eines Jahres feststeht. Bei solchen einmal im Jahr für das gesamte vorangegangene Jahr - somit in weitaus größeren Zeiträumen als dem monatsbezogenen Beitragszeitraum - zur Auszahlung gelangenden Prämien handelt es sich um Sonderzahlungen iSd § 49 Abs 2 ASVG.

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Artikel-Nr.
ARD 6574/10/2017

16.11.2017
Heft 6574/2017