Revision und Kontrolle

Zahlungs(un)fähigkeit und Redlichkeit

Univ.-Prof. Dr. Otto A. Altenburger

Warum das neue Fachgutachten eine Frage offenlässt und wie sie beantwortet werden könnte

Bei der Beurteilung der Zahlungs(un)fähigkeit ist nach der Rechtsprechung des OGH von "redlicher wirtschaftlicher Gebarung" auszugehen, es bleibt aber unklar, wie dieser Begriff zu interpretieren ist. Das neue Fachgutachten der KSW zur Zahlungsunfähigkeit (KFS/BW 7) lässt deshalb die Frage offen, wie in einem Finanzstatus mit unredlich erlangten Zahlungsmitteln umzugehen ist. Der vorliegende Beitrag untersucht diese Lücke und erarbeitet einen Vorschlag zu ihrer Schließung. Er baut auf das erwähnte Fachgutachten auf, ohne es im Einzelnen zu wiederholen.

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Artikel-Nr.
RWZ 2019/87

23.12.2019
Heft 12/2019
Autor/in
Otto Altenburger

Dr. Otto A. Altenburger, WP/StB, war bis 2017 Professor für Externes Rechnungswesen (Revision und Treuhand) und Vorstand des Instituts für Betriebswirtschaftslehre der Universität Wien; dort ist er weiterhin tätig, weil es noch keine(n) Nachfolger(in) gibt. Er ist Ersatzmitglied des AFRAC (Mitglied mehrerer Arbeitsgruppen), stv Vorsitzender des Fachsenats für Betriebswirtschaft und Organisation sowie Mitglied mehrerer Arbeitsgruppen des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der KSW, weiters Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des iwp.

Publikationen (Auswahl):
Kommentar zum Rechnungslegungsgesetz, Wien 1993; Rechnungslegung und Unsicherheit, Berlin 1995; Fortschritte im Rechnungswesen (Mithrsg), 2. Aufl, Wiesbaden 2000; zahlreiche Beiträge in Sammelwerken und Aufsätze in Fachzeitschriften.