Rechnungswesen

Zur Bewertung marktferner Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens nach den Bestimmungen des UGB

WP StB Dr. Aslan Milla / WP StB Mag. Gerald Müller / Mag. Leonhardt Lindbauer, Bakk.

Vorräte sind als Gegenstände des Umlaufvermögens auf den niedrigeren Zeitwert abzuschreiben, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Als Vergleichsmaßstab für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe fungiert nach hA der Preis am jeweiligen Beschaffungsmarkt. Bei gesunkenen Wiederbeschaffungswerten ist dementsprechend eine Abschreibung selbst dann verpflichtend vorzunehmen, wenn das Produkt, in welches die Produktionsfaktoren einfließen, letztens Endes gewinnbringend veräußert werden kann. Dies führt unter Umständen zur Berücksichtigung von Verlusten, die vom Bilanzierenden zu keiner Zeit tatsächlich realisiert werden. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob bzw unter welchen Voraussetzungen in einem solchen Fall einer absatzmarktorientierten Bewertung der Vorzug zu geben ist. Der Jubilar hat im Rahmen seiner Mitarbeit im Austrian Financial Reporting and Auditing Committee (AFRAC) sowie in diversen Fachsenaten und Arbeitsgruppen der Kammer der Wirtschaftstreuhänder und nicht zuletzt durch seine zahlreichen Publikationen stets die Weiterentwicklung der Rechnungslegung in Österreich federführend geprägt. In diesem Sinne soll auch der vorliegende Beitrag der Fortentwicklung des Bilanzrechts dienlich sein.

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Artikel-Nr.
RWZ 2016/74

31.10.2016
Heft 10/2016
Autor/in
Aslan Milla

WP Dr. Aslan Milla ist Mitglied des österreichischen Beirats für Rechnungslegung und sonstige Unternehmensberichterstattung (AFRAC) sowie des Instituts für Facharbeit der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen (KSW) und leitet den dort eingerichteten Fachsenat für Abschlussprüfungen und sonstige Zusicherungsleistungen. Er ist Berufsgruppenobmann der Wirtschaftsprüfer:innen in der KSW und Partner bei PwC, verfügt über langjährige Erfahrung in der Prüfung von Jahres- und Konzernabschlüssen nationaler und internationaler Mandanten und bei der Einrichtung von Kontroll- und Risikomanagementsystemen sowie in Fragen der Rechnungslegung.

Gerald Müller

WP/StB Mag. Gerald Müller ist Head of Finance in einem Unternehmen der Computer- und Videospielbranche und war zuvor Leiter der UGB-Fachabteilung von PwC Österreich. Er ist Mitglied im Fachsenat für Unternehmensberichterstattung des Instituts für Facharbeit sowie Prüfungskommissär im Prüfungsausschuss für die Abhaltung von Fachprüfungen bei der Kammer der Steuerberater:innen und Wirtschaftsprüfer:innen, Lektor an der Universität Wien sowie Fachvortragender und Fachautor zu Fragen der nationalen und internationalen Rechnungslegung im Jahres- und Konzernabschluss.

Leonhardt Lindbauer

WP/StB Mag. Leonhardt Lindbauer, Bakk. hat Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftlehre an der Karl-Franzens-Universität Graz studiert und ist Manager in der Fachabteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht von PwC Österreich. Zuvor war er als Universitätsassistent am Institut für Österreichisches und Internationales Unternehmens- und Wirtschaftsrecht der Karl-Franzens-Universität Graz tätig.