Unternehmensbewertung

Zur Festlegung des Ausgabekurses bei wechselseitigen Beteiligungen

Univ.-Prof. Dr. Ewald Aschauer / Dr. Georg Eckert

Zugleich ein Beitrag zur Bewertung wechselseitiger Beteiligungen

Im jüngsten Schrifttum wurde vertreten, dass bei Kapitalerhöhungen einer Gesellschaft (Emittentin), an der eine Rückbeteiligung besteht, der Ausgabebetrag nicht für alle Aktionäre gleich festgelegt werden dürfe. Vielmehr dürfe jene Aktienzeichnerin (Inferentin), an der die Emittentin rückbeteiligt ist, für den gleichen Ausgabebetrag nur eine geringere Zahl an Aktien erhalten (Minderzuteilung). Sollen der Inferentin die ihrem Bezugsrecht entsprechende Zahl von Aktien zugeteilt werden, müsse der Ausgabebetrag für diese Inferentin höher festgelegt werden (Mehrleistung).1

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Artikel-Nr.
RWZ 2022/21

28.04.2022
Heft 4/2022
Autor/in
Ewald Aschauer

Univ.-Prof. Dr. Ewald Aschauer ist Leiter der Abteilung für Unternehmensrechnung und Revision am Institut für Accounting and Auditing der WU Wien. Er war Gastprofessor an zahlreichen inländischen und ausländischen Universitäten und ist weiters Mitglied des Fachsenats für Betriebswirtschaft und Organisation und der Arbeitsgruppe für Unternehmensbewertung der KSW, wissenschaftlicher Beirat des iwp und Mitglied im AFRAC. Derzeit leitet er im AFRAC eine Arbeitsgruppe zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Georg Eckert

Dr. Georg Eckert ist Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Rechtsanwalt in Wien.