Rechtsprechung / Sozialversicherungsrecht

Berücksichtigung von Einnahmen aus der Untervermietung der Wohnung bei der Ausgleichszulage

Bearbeiter: Manfred Lindmayr

ASVG: § 292

Lässt ein alleinstehender Ausgleichszulagenbezieher zwei Bekannte bei sich wohnen und erhält von diesen rund zwei Drittel der anfallenden monatlichen Wohnungskosten ersetzt, bilden diese Zahlungen als Durchlaufposten kein "Nettoeinkommen", das bei der Bemessung der Ausgleichszulage zu berücksichtigen wäre. Die Beiträge, die der Versicherte von seinen Mitbewohnern erhält, stehen ihm nicht real zur Verfügung, weil er sie - gemeinsam mit seinem Wohnungskostenanteil - an den Vermieter (und weitere Personen) abzuführen hat.

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Artikel-Nr.
ARD 6552/16/2017

16.06.2017
Heft 6552/2017