Rechnungswesen-Lexikon

Die Sicherung von variabel verzinsten Darlehen in der internationalen Rechnungslegung

Romuald Bertl / Christoph Fröhlich

In RWZ 9/2009, 284 ff wurden die Grundregeln zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge-Accounting) dargestellt. Im folgenden Beitrag wird die konkrete Anwendung anhand der Absicherung eines variabel verzinsten Kredits durch einen Zinsswap gezeigt.

Ein Unternehmen nimmt zum 1. 10. 2010 einen variabel verzinsten Kredit über 1 Mio mit einer Laufzeit von drei Jahren auf. Der Kredit ist endfällig, es besteht kein Agio oder Disagio. Die Verzinsung beträgt 12-Monats-Euribor +1 %, das entspricht am 1. 10. 2010 einer Verzinsung von 2,5 %; die Zinsen sind jährlich im Nachhinein zu zahlen.

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Artikel-Nr.
RWZ 2011/7

26.01.2011
Heft 1/2011
Autor/in
Romuald Bertl

o.Univ.-Prof. Dr. Romuald Bertl ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand des Instituts für Revisions-, Treuhand- und Rechnungswesen an der Wirtschaftsuniversität Wien, Präsident des Rechnungslegungsbeirates des AFRAC und Leiter des Fachsenats für Betriebswirtschaft der KSW. Autor zahlreicher Fachpublikationen.

Christoph Fröhlich

FH.-Doz. MMag. Dr. Christoph Fröhlich, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, CPA, war langjähriger Assistent am Institut für Unternehmensrechnung und Revision und über 13 Jahre mit Schwerpunkt Konzernrechnungslegung und Internationale Rechnungslegung in einer internationalen Prüfungsgesellschaft beschäftigt. Zurzeit ist er Mitglied der Prüfstelle bei der Österreichischen Prüfstelle für Rechnungslegung. Seit vielen Jahren hält er Lehrveranstaltungen zu den Themen Konsolidierung, Konzernrechnungslegung nach IFRS und Konzernabschluss. Sein Buch „Praxis der Konzernrechnungslegung“ zählt zu den Standardwerken auf diesem Gebiet.